Angepasster Impfstoff Saison 2023/24 ab dem 19.09.2023 in unserer Praxis verfügbar.

Erneute Auffrischungsimpfung empfohlen:

  • Personen ab dem 60 . Lebensjahr
  • Personen ab 6 Monaten mit erhöhtem Risiko aufgrund von Grunderkrankungen
  • Familienangehörige/ enge Kontakte von Personen mit hohem Risiko
  • Besucher (innen) von Pflegeeinrichtungen
  • Medizinisches und pflegendes Personal mit direktem Patientenkontakt.

Bei der Auffrischungsimpfung müssen keine Aufklärungs- bzw. Einwilligungsunterlagen mitgebracht werden.

Weiter besteht für privat versicherte Patienten die Verpflichtung, die Auffrischungsimpfung als Privatliquidation mit einem Preis von 25 Euro direkt vor Ort zu entrichten. Formular

Impfen im Schmerztherapiezentrum Dr. Brau und Dr. Michel

Die Impfung

Gegen Corona sind 2020 mehrere Impfstoffe entwickelt worden. Die Studienergebnisse aus anderen Ländern zeigen, dass die Impfung DER Weg aus der Krise ist. Durch eine Injektion des Impfstoffs in den Oberarmmuskel kann das Immunsystem Virusbestandteile kennenlernen und lernen, mit dem Immunsystem gegen eine Erkrankung zu kämpfen. Zwei Wochen nach der 2. Impfung haben die meisten Patienten einen sehr guten Immunschutz aufgebaut. Neue Studien konnten zeigen, dass die Auffrischungsimpfungen einen erheblichen Anteil an der niedrigen Sterblichkeitsrate bei hohem Infektionsgeschen hatten.

Stiko Empfehlung Auffrischungsimpfung ab dem 60. Lebensjahr

– Pressemitteilung der STIKO vom 18.08.2022

Personen ab dem Alter von 60 Jahren sowie Personen im Alter ab 5 Jahren mit einer Grunderkrankung gemäß bestehender STIKO-Empfehlung sollen eine weitere Auffrischimpfung erhalten, wenn sie bislang drei immunologische Ereignisse hatten, z.B. Grundimmunisierung plus 1. Auffrischimpfung oder Grundimmunisierung plus SARS-CoV-2-Infektion.Als immunologisches Ereignis wird eine COVID-19-Impfung  eine SARS-CoV-2-Infektion gezählt, sofern entsprechende Abstände der geltenden STIKO-Empfehlung eingehalten werden.

Die STIKO erweitert ihre Empfehlung mit dem primären Ziel, besonders gefährdete Personen noch besser vor schweren COVID-19-Erkrankungen und COVID-19-bedingten Todesfällen zu schützen. Für Auffrischimpfungen soll in der Regel ein -Impfstoff verwendet werden. Dabei soll ein Mindestabstand von 6 Monaten zum letzten Ereignis (vorangegangene Infektion oder COVID-19-Impfung) eingehalten werden. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf 4 Monate reduziert werden.

Wer kann sich impfen lassen?

Dauerhaft in Deutschland lebende Menschen ab dem 5. Lebensjahr. Kinderimpfungen sind ab Dezember 2021 mit dem Kinderimpfstoff von Biotech Pfizer möglich, ja nach Lieferung stellen wir Impftermin ein und führen diese dann bevorzugt in unserem Impfzentrum in der Jugendherberge an der Burger Strasse durch.

Auffrischungsimpfungen und Wiederholung der Auffrischungsimpfung

Auffrischungsimpfungen sind in Deutschland ab dem 12. Lebensjahr zugelassen und  empfohlen, eine vierte Auffrischungsimpfung wird durch die STIKO Menschen ab dem 60. Lebensjahr,  vorerkrankten und im medizinischen Bereich arbeitenden Personen empfohlen.  Im Besonderen empfehlen wir die Auffrischung bei Vorliegen bestimmter Erkrankungen (Immunsschwäche) oder bei engem Kontakt zu Menschen, die für einen schweren Verlauf einer SARS-COV-2 Infektion gefährdet sind.  Zur Aufklärung besuchen Sie hierzu die ärztliche Aufklärung montags um 19:00 Uhr (Link oben auf dieser Seite) . Bei Interesse buchen Sie bitte einen Impftermin mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer, wobei wir einschränkend zu Bendken geben müssen, dass grade dieser Impfstoff äußerst knapp ist und schwer zu beschaffen.

Stiko Empfehlung zur 2. Auffrischungsimpfung:

Impfung mit oder ohne Arztgespräch:Bei uns ist beides möglich, meistens sind Patienten über die Medien und die Aufklärung des Robert-Koch- Institutes bereits genügend informiert und die Impfung kann ohne ein Arztgespräch durchgeführt werden. Hierzu erklärt der Patient auf dem Aufklärungsbogen den Verzicht auf ein Arztgespräch.

Vor der Impfung

Sagen Sie uns bitte vor der Impfung:

  • wenn Ihnen beim Arzt schon mal schlecht war
  • wenn Sie schon mal von einer Spritze bewusstlos waren.
  • wenn Sie eine Impfung nicht vertragen haben.
  • wenn Sie in den letzten 2 Wochen eine andere Impfung bekommen haben.
  • wenn Sie eine Allergie haben. Allergie heißt: Sie vertragen etwas nicht.

Nach der Impfung

Sehr viele Menschen vertragen die Impfung gut. Einige Menschen haben Beschwerden nach der Impfung. Den Menschen tut etwas weh. Oder es geht ihnen nicht gut. Die Beschwerden gehen schnell wieder weg. Haben sie Schmerzen nach der Impfung? Geht es Ihnen nicht gut nach der Impfung? Bitte rufen Sie einen Arzt an. Der Arzt sagt Ihnen, was Sie machen sollen.

Warum ist es weiterhin wichtig, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen?
SARS-CoV-2 zirkuliert weiterhin in der Bevölkerung, doch die epidemiologische Situation von COVID-19 hat sich mittlerweile stark verändert. Die hohe Immunität in der Bevölkerung sowie die Omikron-Subvarianten haben dazu geführt, dass heute deutlich weniger schwere Verläufe und Langzeitfolgen auftreten als zu Beginn der Pandemie. Das ist ein Erfolg der Impfung, die auch zukünftig wichtig für den Schutz der Bevölkerung bleibt. Der Impfschutz lässt jedoch mit der Zeit nach, weshalb für die beson- ders gefährdeten Gruppen weitere Auffrischimpfungen im Herbst empfohlen sind.

Für welche Personen ist ein aktueller COVID-19- Impfschutz besonders wichtig?
Für Personen im Alter ab 6 Monaten mit bestimmten Erkrankungen wurde ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe festgestellt, dazu gehören u. a.:

  • chronische Erkrankungen der Atmungsorgane
  • chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen
  • Diabetes mellitus und andere Stoffwechsel- erkrankungen
  • Adipositas
  • Erkrankungen des ZNS, geistige Behinderung oder psychiatrische Erkrankungen
  • Trisomie 21
  • angeborene oder erworbene Immundefizienz
  • aktive neoplastische Krankheiten

Warum wird die COVID-19-Impfung nur noch für Kinder mit Vorerkrankungen empfohlen?
Die individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung fällt bei gesun- den Kindern und Jugendlichen anders aus als bei jenen mit Vorerkrankungen. Es bestehen zwar weiterhin keine besonderen Sicherheitsbedenken bei der Impfung, doch potenzielle unerwünschte Ereignisse (wie z. B. Myokardi- tiden) können auch in dieser Altersgruppe nicht mit abso- luter Sicherheit ausgeschlossen werden. Demgegenüber stehen die überwiegend asymptomatischen oder milden Krankheitsverläufe sowie die seltenen Langzeitfolgen bei gesunden Kindern und Jugendlichen unter der Omikron- Variante. Da die COVID-19-Impfung vor allem schwere Infektionen und Hospitalisierungen verhindern kann, profitieren gesunde Kinder und Jugendliche von der COVID-19-Impfung insgesamt nur wenig. Daher empfiehlt die STIKO derzeit keine COVID-19-Impfung für gesunde Kinder und Jugendliche

Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen sind möglich?
Nach der Impfung mit den COVID-19-Impfstoffen kann es zu Lokal- und Allgemeinreaktionen (z. B. Fieber, Müdigkeit) kommen. Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Aktivierung des Immunsystems und klingen in der Regel nach wenigen Tagen folgenlos ab.
In sehr seltenen Fällen wurden nach COVID-19-Impfungen Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen (Myokarditis und Perikarditis) berichtet.
Weitere Nebenwirkungen finden Sie in den Sicherheits- berichten der PEI.

Wissenswertes für die Praxis

  • AuffrischimpfungensollenvorzugsweiseimHerbst erfolgen, wobei ein Abstand von mind. 6 Monaten zur Grundimmunisierung bzw. 12 Monaten zur letztenAuffrischimpfungen eingehalten werden sollte.
  • Nach Infektion sollte ein Abstand von 3 Monaten zur Grundimmunisierung bzw. 6 Monate zur Auffrisch- impfung eingehalten werden.
  • Ein Unterschreiten des empfohlenen 12-monatigen Impfabstands führt nicht zu vermehrten Neben- wirkungen.
  • Alle COVID-19-Impfstoffe können zusammen mit einer Influenza-Impfung verabreicht werden.
  • mRNA-Impfstoffe und andere Totimpfstoffe können am selben Termin verabreicht werden. Zu Nuvaxovid soll ein Abstand von 14 Tagen eingehalten werden.
  • Lebendimpfstoffen soll grundsätzlich ein Mindest- abstand von 14 Tagen eingehalten werden.
  • Bei COVID-19-Impfungen ist eine Aspiration vor der intramuskulären Applikation zur weiteren Erhöhung der Impfstoffsicherheit sinnvoll.
  • Für Kinder und Jugendliche sind andere Impfstoff- Dosierungen zu beachten!

Public-Health-Perspektive
Impfungen gegen COVID-19 vermitteln einen guten Schutz insbesondere vor schwerer Erkrankung und Tod. Zudem kann auch das Risiko für das Auftreten vonPost-COVID-Symptomen reduziert werden. Doch weder Impfung noch Infektion schützen dauerhaft vor erneuten Reinfektionen. Aus Public-Health-Sicht ist es wünschens- wert, eine möglichst hohe Impfquote zu erreichen, insbe- sondere in den Bevölkerungsgruppen mit erhöhtem Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung. Ziel der Impfungen ist es, schwere Krankheitsverläufe, Hospitali- sierungen und Todesfälle zu verhindern sowie Langzeit- folgen der wiederholten Infektionen zu reduzieren

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